Krankenversicherung

Versicherungsschutz im Ausland ist immer ein wichtiges Thema, wenn es um den Auslandsaufenthalt während des Studiums geht. Zwar gibt es Sonderregelungen für Länder innerhalb der Europäischen Union, jedoch sollte man sich trotzdem mit dem Thema befassen, um später keine böse Überraschung zu erleben. Je nachdem, wie man in Deutschland versichert ist und welchen Umfang der Schutz fürs Ausland haben soll, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Gesetzliche Versicherung
Die meisten deutschen Studenten gehören einer gesetzlichen Krankenversicherung an, oft noch gekoppelt an die Eltern. Im Normalfall dürfte es bei einem Auslandsaufenthalt in Tschechien durch das Sozialversicherungsabkommen der EU-Länder keine Probleme geben. Das Abkommen regelt den Versicherungsanspruch von EU-Bürgern in anderen Mitgliedsländern. Als Austauschstudent hat man so einen Anspruch auf den Versicherungsschutz einer tschechischen Versicherung.
Vorweisen muss man lediglich einen „Anspruchsnachweis“, den die deutsche Versicherung ausstellt. (Formblatt E-111 oder E-128).

Trotz dieser Regelungen sollte man noch einmal genau nachfragen, welchen Schutz man nun im Ausland hat und welche Bedingungen gelten. Die Regelungen und Leistungen der tschechischen Versicherung können nämlich von der deutschen abweichen, so dass eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung sinnvoll wäre. Daher einfach einen Termin mit der eigenen Versicherung ausmachen und noch einmal genau nachfragen, wie das nun alles läuft und was zu beachten ist.

Wer über seinen Anspruch keinen umfassenden Schutz erhält, kann zusätzlich eine private Auslandskrankenversicherung abschließen.

Private Versicherung
Wer in Deutschland privat versichert ist, muss bei der jeweiligen Versicherung nachfragen, welche Regelungen es für das europäische Ausland beziehungsweise für Tschechien bezüglich der Versicherungszahlungen gibt. Wichtig ist dabei, auf die Dauer des Aufenthaltes hinzuweisen und zu fragen, ob bei Besuchen in Deutschland auch hier der Schutz bestehen bleibt. Es kann sein, dass sich die Beitragszahlungen durch einen Auslandsaufenthalt erhöhen, dann ist abzuwägen, ob eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung besser wäre oder nicht.

Eine private Auslandskrankenversicherung kann prinzipiell jeder Student abschließen, der im Ausland studieren möchte. Wichtig ist dabei, sowohl den Preis als auch die Leistungen im Blick zu haben. Am einfachsten ist es, einen Versicherer zu wählen, der spezielle Angebote für Studenten im Ausland hat. Spezialist für die Auslandskrankenversicherung für Studenten ist die Mawista. Hier gibt es spezielle Tarife, die auf die Situation Auslandsstudium angepasst wurden und somit alle wichtigen Leistungen beinhalten.

Für Studenten und Sprachschüler gibt es die Tarife Mawista-Student, nur diese Gruppen. Gewählt werden kann zwischen drei Möglichkeiten, die sich im Umfang ihrer Leistungen unterscheiden. Je nach eigenem Budget kann man sich einen passenden Schutz aussuchen und direkt online buchen.

Für Gastwissenschaftler oder Stipendiaten gibt es zusätzlich die Tarife Mawista-Science, für den jeweiligen Aufenthalt.

Eine andere Möglichkeit wäre es, sich bei einem tschechischen Versicherer versichern zu lassen und in Deutschland komplett auszutreten. Für diese Möglichkeit sollte man sich am besten direkt vor Ort bei den jeweiligen Anbietern informieren und genau vergleichen, was die besseren Leistungen und die besseren Preise betrifft.

Weiteres
Neben der Krankenversicherung können auch Privathaftpflicht- oder Gepäckversicherung für Studenten in Frage kommen.
Über was man sich außerdem Gedanken machen sollte ist eine Reiserücktrittsversicherung für die Hinreise. Aus den unterschiedlichsten Gründen kann hier etwas dazwischen kommen und man muss die Abreise verschieben. Mawista-Reiserücktritt vergleicht einige Versicherungen für solche Fälle.